Montag, 11. August 2014

Day 5: Uluru und Kata Tjuta



Um 5 Uhr klingelte bereits unser Wecker, und um kurz nach halb 6 ware wir nach er üblichen Camper-Umbauaktion auf zum Uluru. Pünktlich um 7 Uhr standen wir dann mit vielen anderen auf der Sunrise Viewing Platform. War ein ganz netter Blick, aber insgesamt hatten wir uns mehr davon versprochen. Anschließend gab' s Frühstück auf dem Parkplatz (die morgendliche Kälte war zum Glück mittlerweile verschwunden), und nach einem kurzen Blick in das Aborigine-Infocenter starteten wir unsere 10,6 km lange Uluru-Umrundung. Zwischenzeitlich gab es immer wieder einmal Foto-Verbot, da sich and verschiedenen Orten heilige Plätze der Aborigines befanden. Insgesamt waren wir erstaunt wie unterschiedlich der Uluru von allen Seiten aussieht. An einer Stelle kann man auch auf ihn hinaufklettern, dies wird jedoch von den Aborigines nicht gewünscht, weshalb wir es auch gelassen haben. Viele andere haben es allerdings trotzdem gemacht, während wir uns gefragt haben, warum der Aufstieg nicht einfach ganz verboten wird. Man sieht an dem Weg hinauf auch eine weiße Spur, da das die rote Farbe verursachende Eisenoxid durch die vielen rauf- und runtertrampelnden Touristen bereits weg ist. Mehr als 35 von Ihnen sind bei dem Kletterversuch übrigens auch bereits abgestürzt und gestorben. Wir sind dann am Nachmittag weiter nach Kata Tjuta (auch die Olgas genannt) weitergefahren, ca. 50 km hinter dem Uluru, im selben Nationalpark. Die Olgas sind eine Ansammlung weiterer roter Felsen, ähnlich wie d Uluru selbst, aber kugeliger und knubbliger. Dort gab es auch wieder verschiedene Walks, wir haben uns für den längsten und wahrscheinlich schönsten entschieden, 7,4 km durch das "valley of the winds". Zwischendurch gab es zwei Lookouts, von denen man wirklich einen Wahnsinns-Blick hatte. Am beeindruckensten war, dass die Täler richtig frisch grün waren, und dort allerlei Bäume, Büsche und auch Blumen wachsen. Für ein ganz buntes Blumenmeer waren wir allerdings noch etwas früh dran, das sieht man erstab Anfang/Mitte September, wenn der Frühling richtig beginnt. Insgesamt waren wir aber mega froh, dass wir im Winter hier waren, bei ca. 25 Grad. Das war bereits vollkommen ausreichend, vor allem, wenn man ja auch rumlaufen, und sich etwas angucken will. Ab 36 Grad werden die meisten Wege sowieso gesperrt, aber es war kaum vorstellbar, dass sich das bei solcher Hitze überhaupt jemand antun will... Für uns ging es danach noch schnell nach Yulara/Ayers Rock Resort, um zu tanken und für das nächste Frühstück einzukaufen. Dann schnell zurück, da wir auch den Sonnenuntergang am Uluru noch sehen wollten. Diesmal wurden wir auch wirklichnicht enttäuscht, er glühte richtig rot in der untergehenden Sonne, und wechselte innerhalb von Sekunden verschiedene Rottöne. Ganz kurz, nachdem die Sonne vollständig untergegangen war, ging hinter dem Uluru der Mond auf. In rasender Geschwindigkeit, und es war sogar noch Vollmond! Das anzugucken hat sich auf jeden Fall definitiv gelohnt!!

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