Samstag, 22. Februar 2014

Beim Laufen verlaufen, ein Bank Account und Botanical Gardens!



Hallooo mal wieder von der anderen Seite der Erde! :-) Mittlerweile hab ich ganz schön was aufzuholen, glaub ich! Meine Arbeitstage hier sind immer ziemlich lang, vor 19 Uhr bin ich fast nie fertig, dann gibt’s noch Dinner und für mich dann noch ne Runde laufen oder Gym. Skypen klappt bei mir ja auch nur abends (wenn denn bei euch jemand unter der Woche vormittags Zeit hat ;-) ), und dann ist’s ganz schnell schon 00:00 Uhr oder später und ich bin mal wieder nicht zum schreiben gekommen. Nuuun ja, heut ist es ja mal wieder soweit, mal gucken, wie weit ich so komme!
Mein Samstag letzte Woche war, bis auf vereinzelte Regengüsse, sehr schön! Nachmittags hab ich mich auf einen Kaffee und zum durch die Stadt schlendern mit Amy, einem holländischen Au Pair getroffen. Wir waren unter anderem im Westfield Shopping Center im CBD, was wirklich verdammt groß ist, und zum Teil sehr nobel, so dass man sich in den meisten Läden auch nichts leisten kann. Aber angucken ist ja auch mal schön! Abends waren wir am Darling Habour und haben das wöchentliche Feuerwerk anguckt, diesmal noch zum Thema Valentinstag, mit Musikuntermalung, und echt sehenswert. Mit Sicherheit nicht mit dem New Year's Eve-Feuerwerk an der Harbour Bridge zu vergleichen, aber trotzdem cool! 

Fireworks in Darling Harbour




Danach ging’s noch in zwei verschiedene Bars, in denen die Getränke für Sydney-Verhältnisse sogar gar nicht mal teuer waren (4 AUD für Bier oder Wein, Backpacker-Bars halt :-) ). Gegen zwei hab ich dann den Heimweg angetreten, super praktisch, denn hier fährt am Wochenende die ganze Nacht durch ein Bus zu meiner Hostfamily zurück, mit einem maximalen Abstand von 30 Minuten, was ja echt gut zu verkraften ist!
Sonntag war dann sehr verregnet, darum ist der Besuch des Manly Beach auch erst einmal verschoben worden. Stattdessen hab ich mich mit 4 anderen Au Pairs (aus Österreich, Frankreich, Dänemark und Schweden) auf nen Kaffee, bzw. bei dem Wetter eine heiße Schokolade getroffen. War eine nette Runde, mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass man auch wirklich Englisch reden musste, was hier nicht unbedingt üblich ist, da in Sydney bzw. allgemein in Australien verdammt viele Deutsche unterwegs sind. Im Laufe des Tages ist mein am Samstag erst gekaufter Schirm noch einer Sturmböe zum Opfer gefallen, aber ein bisschen Schwund ist ja immer! Anschließend war ich noch im Gym, und hab den Rest des Abends mit Skypen ausklingen lassen.

Montag war dann wieder Arbeiten angesagt, nachmittags war ich mit den Mädels im Park, und auf dem Rückweg sind sie beide eingeschlafen, so dass ich erstmal 45 Minuten in der Sonne sitzen konnte, bevor es das versprochene Eis gab! Abends war ich dann das erste Mal hier laufen, ca. 7 km von uns bis zur Sydney University und dem Victoria Park und zurück. Juhuuu, ich liebe die Hügel! Nicht! Naja, aber da wir endlich wieder schönes Wetter hatten, hat’s trotzdem Spaß gemacht! Die Uni ist übrigens sehr schön, hat ein bisschen Ähnlichkeit mit der Uni Hannover, und viele der übrigen Gebäude sehen eher aus wie alte englische Schulen. Ich hab außerdem festgestellt, dass die Uni hier Tauchkurse anbietet (und zwar nicht nur für Studenten!), die mit international anerkannten Lizenzen abschließen, und zwar für verdammt wenig Geld im Vergleich zu regulären Tauchschulen. Das werd ich dann demnächst irgendwann auch mal angehen, damit Jens und ich dann im Sommer auch tauchend und nicht nur schnorchelnd das Great Barrier Reef erkunden können! :-)
Dienstag und Mittwoch verliefen eher unspektakulär, ich hab beide Tage mit Emilia im Büro der Oma in Carlingford, einem weiter außerhalb gelegenen Stadtteil, verbracht, beim Spazierengehen, oder im Carlingford Court, einem Mini-Einkaufszentrum. Oooh, und ich hab es mittlerweile tatsächlich geschafft, hier ein Bankkonto zu eröffnen, in der Filiale in der ich nun war, ging das deutlich problemloser. Meine pinke!! Karte ist bereits angekommen, und mein erstes Gehalt wurde auch schon darauf überwiesen! Yeeah!


Donnerstag war ich mit den beiden großen wieder zuhause, der Vormittag war recht anstrengend, da sie mit nichts zu begeistern waren und nichts spielen wollten außer, dass die Kleine der Hund der Großen ist, was zu Folge hatte, dass sie sich mehrere Stunden durchs Haus gejagt haben, übereinander gefallen sind, so lange bis immer mal wieder kurzfristig eine geheult hat. Allerdings haben sie sich so auch etwas allein beschäftigt, so dass ich mal dazu gekommen bin die Küche aufzuräumen und zu putzen, sowie mich um die Wäsche zu kümmern. Hier wird übrigens alles zusammen gewaschen, normale Kleidung, Sportsachen, Handtücher, Bettwäsche, und kalt. Meine Sachen wasche ich allerdings extra, sonst würde ich wahrscheinlich nie irgendwas wieder finden. :-) Bei solchen Dingen merkt man dann schon, dass die Eltern sehr wenig Zeit haben, bei vielen Sachen herrscht hier schon ein ganz schönes Chaos. Und dann wundert man sich, warum T-Shirts muffeln, wenn man die nassen Duschhandtücher
draufgeworfen hat, und das Ganze erst einmal drei Tage rumliegt, bis es den Weg in die Waschmaschine findet… Naja, mal gucken, inwiefern ich da was ändern kann ;-) Nachmittags war ich dann mit den beiden im Freibad, was im Vergleich zum Vormittag echt entspannt war! Der Pool ist toll, rundherum schattige Plätze, nicht übervoll, und die gesamte Anlage nur so groß, dass man seine Sachen problemlos draußen liegen lassen und vom Wasser aus sehen kann. Chiara kann mit ihren 4 Jahren übrigens schon richtig gut schwimmen, hat überhaupt keine Angst vorm Wasser oder Tauchen, und kann sogar schon einen Kopfsprung! Asta hat mit 2,5 Jahren zwar noch eine Styroporschwimmhilfe auf dem Rücken, kann aber auch schon fast allein schwimmen. Das ist hier in Australien wirklich deutlich anders, wenn ich daran denke, wie viel Kids bei Jens in der Schule in der 6. oder 7. Klasse noch gar nicht schwimmen können… Zum Abschluss des Pool-Besuchs gab’s wieder ein Eis, eine Runde Spielplatz, und dann noch einen kleinen verlängerten Spaziergang nach Hause, da die Kids im Pram wieder eingeschlafen sind. Zuhause ging’s dann unter die Dusche und danach vor den Fernseher, lustige Kindersendungen gucken! :-) Irgendwann nach 19 Uhr hatte ich dann Feierabend und war mal wieder laufen. Wieder zum Victoria Park, diesmal jedoch einen anderen Weg, auf dem ich auf dem Rückweg falsch abgebogen bin, und viel zu weit südlich in der Stadt gelandet bin. Das sind dann mal ein paar Kilometer mehr geworden als geplant, aber am Ende bin ich doch heile wieder hier angekommen!
Freitag begann dann schon mein Wochenende, wie meistens, denn freitags muss ich nur ca. 1x pro Monat arbeiten! :-) Ich hab mich mittags zum zweiten Mal mit Lea getroffen, ein Au Pair aus der Nähe von Hannover. Wir sind ein paar Stunden durch die Botanical Gardens gelaufen und haben unendlich viele Fotos gemacht. Ein paar davon seht ihr hier:
















Anschließend gab es noch den ersten Frozen Yogurt für mich, quasi wie Eis, nur besser! Die Joghurtsorten kann man sich selbst zusammenstellen, und dann gibt’s noch zig verschiedene Toppings dafür. Suuuperlecker! So sehen diese Shops übrigens alle in etwa aus:




Heute, Samstag, war ich mit Amy, sowie zwei Französinnen und einer anderen Deutschen auf dem Glebe Market, der jeden Samstag stattfindet (gibt es hier in mehreren Stadtteilen, dieser war eben in Glebe), und auf dem es Kleidung, Schmuck, Taschen, und allen mögliche Kleinkram gibt. Danach sind wir noch ein wenig durch die Stadt gelaufen, bevor ich dann mit dem Bus zurückgefahren und noch eine Runde ins Gym gegangen bin. Nun ist ein Großteil des Wochenendes leider schon wieder rum, aber morgen geht es dann, so denn alles klappt wie geplant, nach Katoomba in den Blue Mountains! Näheres dazu gibt es dann demnächst, denn nun muss ich ins Bett, damit ich morgen pünktlich den Zug erwische! Der Wunsch nach mehr Fotos wird die Tage dann auch mal erfüllt, das dauert heute aber zu lange, also müsst ihr euch noch ein wenig gedulden! ;-)

Sonnig-sommerliche Grüße nach Deutschland!

P.S. Der 50+ - Sonnencreme sei Dank, ich habe innerhalb von 2,5 Wochen hier noch keinen Sonnenbrand bekommen! Braun bin ich zwar auch noch nicht wirklich geworden, aber das kommt hoffentlich noch! :-)


Freitag, 14. Februar 2014

Preschool, Park und gute Planung?!



Dienstag – mein zweiter Arbeitstag – begann damit, dass ich mit Emilia (die ganz kleine) und Chiara (die älteste) allein war, Asta hatte einen Arzttermin. Das ganze sollte eigentlich nur maximal 1,5 Stunden dauern, im Endeffekt waren’s dann 3. Aber ich denke, an die ungenauen Zeitangaben hier werde ich mich noch gewöhnen müssen, auf alle Zeiten die mir gesagt werden, sollte man mal mindestens eine halbe Stunde, besser eine ganze draufrechnen, dann kommt man vielleicht ansatzweise hin. :-) Als Asta und die Mum zurück waren, gab es Lunch und danach ging’s in die Preschool. Asta ist im Auto dorthin gleich eingeschlafen (sie hatte irgendeinen Test bei dem Arzttermin, bei dem sie schlafen musste, und ist daher die Nacht vorher wach gehalten worden um müde genug zu sein – hat allerdings nicht geklappt, da war sie noch hellwach!), dementsprechend war sie auch richtig begeistert als sie dann wieder geweckt wurde und aussteigen sollte. Ich bin dann im Anschluss mit Emilia zur Bank gelaufen um ein Konto zu eröffnen. Musste dann allerdings gleich noch mal umdrehen um im Büro der Mum die E-Mail mit meinem Visum auszudrucken, da das scheinbar dafür auch benötigt wird (war bei meinen Vorgänger-Au Pairs wohl noch nicht so). Dann also ein zweites Mal los, wieder nicht erfolgreich, da entgegen vorheriger Auskunft mein Perso nicht ausgereicht hat, sondern sie den Reisepass haben wollten, der zuhause im Schrank lag… Irgendwie wollen die Banken grad alle nicht so wie ich. Also wird der nächste Versuch dann am Mittwoch gestartet. Der Rest des Tages war dann ganz entspannt, bin mit Emilia im Park spazieren gegangen und hab in der Sonne gesessen und gelesen. Parramatta, der Stadtteil in dem das Büro der Mum liegt ist überhaupt sehr schön, viel grün, viele Parks (liegt ziemlich weit außen am Rand der Stadt), ich denke da werde die zwei Tage in der Woche die ich mit dort bin, gut rumbringen! 



Abends hab ich dann die beiden großen das erste Mal allein aus der Preschool abgeholt, bevor es dann auf nach Hause ging. Mit der Preschool ist das hier ganz locker, die Kinder können zwischen 7.30 und 18 Uhr gebracht und abgeholt werden, wie es grad reinpasst. Bei uns war’s dann 17.30 als wir dort losgefahren sind, nach Hause haben wir dann aber fast eine Stunde gebraucht, obwohl wir eigentlich entgegen dem normalen Berufsverkehr fahren (morgens raus aus der Stadt, abends wieder rein). Aber da auch der Rückweg noch zu meiner Arbeitszeit zählt, ist es dann so schlimm auch nicht, ob es dann eine Viertelstunde länger oder kürzer dauert. ;-)
Mittwoch startete dann statt geplant um 7.30 mal wieder deutlich später, mit Zeitplanung hat meine Family das irgendwie nicht so. Irgendwie logisch, dass es schwer machbar ist, um halb acht loszukommen, wenn man um 7.20 noch duschen, sich anziehen, schminken und nebenbei ein Baby stillen muss, aber das ist glaub ich noch nicht allen hier so ganz klar. Nachdem die großen dann in der Preschool war, bin ich mit Baby ins Westfield Shopping Center gegangen um irgendetwas für die Family bei der Versicherung dort abzugeben, und gleichzeitig ein bisschen zu bummeln. Das Center ist wirklich riiiesig! Überhaupt nicht vergleichbar mit dem Westpark in Ingolstadt, oder der Stadtgalerie in Hameln… Und das ist noch „klein“, es gibt in der Stadt ein weiteres Westfield Center, das noch mal deutlich größer ist. Flip Flops kann mir hier übrigens am Automaten kaufen:


Auf dem Rückweg startete dann der nächste Versuch bei der Bank – wieder fehlgeschlagen. Angeblich muss mein Reisepass mit dem Visum erst irgendwo zu Überprüfung hingemailt werden, wo dann entschieden wird, ob ich ein Konto eröffnen darf oder nicht. Das andere Au Pair hat allerdings bei derselben Bank ein Konto, bei ihr ging das alles problemlos beim ersten Mal, innerhalb von ein paar Tagen hatte sie ihre Karte und die Pin. Na mal schauen, falls das mit der Überprüfung bis nächsten Dienstag klappt, kann ich das Kapitel dann vielleicht mal abhaken! Nach der anschließenden Fütterpause im Büro ging’s dann weiter in das Büro der Oma, wo Emilia und ich dann den Rest des Tages verbracht haben. Sie hat mir erzählt, dass sie kurz bevor ich da war, eine etwa 15 cm große Spinne dort hatte, beharrt und mit großen Augen. Sie hat daraufhin das Büro erstmal abgeschlossen und hat von zuhause ihr Spinnen- und Insektenspray geholt. Den kompletten Inhalt hat sie dann auf das Viech gesprüht, das mittlerweile nicht mehr an der Wand, sondern auf dem Boden saß. Da das Spray nicht sofort gewirkt hat, hat sie einen vollen 10l-Farbeimer draufgestellt, damit sie nicht abhauen kann. Und ich dachte immer, die Australier wären so was gewöhnt und lassen sich von Spinnen oder ähnlichem Getier nicht schocken, aber das trifft wohl auch nicht auf alle zu. :-) Etwas später kam dann ein Bekannter von ihr vorbei, der dann mit der Aufgabe betraut wurde, das Tier zu erledigen, was aber nach dem Farbeimer nicht mehr nötig war. ;-) Ich hab die Spinne nicht mehr gesehen, aber böse bin ich darum auch nicht. Das wird mir wahrscheinlich noch früh genug passieren. Es war übrigens eine Huntsmanspider, ungefährlich, aber groß und hässlich, wer mag, kann sie ja mal googlen! Abends zum Dinner hatten wir dann eine Premiere, zum ersten Mal seit ich hier bin blieb der überdimensionale Weber-Grill kalt, und es gab Spaghetti Aglio Olio. Bisher gab es ansonsten einmal Schnitzel, und sonst Rinder-, Lamm-, Chicken- oder Schweinesteaks mit Salat. Ist ja mal ganz schön, aber so jeden Abend muss ich das dann auch nicht haben. J Zum Abschluss des Tages hab ich dann die Gym-Karte der Mum bekommen und hab das Studio mal ausprobiert. Das ist 24/7 geöffnet, und man kommt mit der Karte immer rein, und sie meint, dass es niemandem auffällt, wenn ich die mitbenutze, sie geht sowieso in ein anderes in einem anderen Stadtteil, und bekommt mit der Zeit noch Rabatt, wenn sie (also ich :-) ) öfter hingeht! Sehr praktisch also für mich, und wieder Geld gespart! Dort gibt es an Geräten und Freihanteln so ziemlich alles, was wir zuhause auch haben, nur keine wirklichen Kurse. Dort hängt allerdings ein großer Fernseher, über den man dann virtuelle Spinningstunden o.Ä. machen kann, aber ich denke das werd ich mir nicht antun, sondern dann lieber laufen gehen.
Den Donnerstag hab ich dann mit Asta und Chiara in dem Büro der Oma verbracht (die diesmal zwar nicht dort war, sondern eine andere mit der Familie befreundete Mitarbeiterin), da die beiden nachmittags noch Tanzen hatten und das dort in der Nähe stattfand. Frühstück gab es für sie dann erst dort, das ist hier in der Familie so üblich, dass die schlafenden Kinder ins Auto gehockt werden und dann dort umgezogen werden, wenn sie ankommen. Nach der ersten Spielrunde dort ging’s dann mit den beiden in dem Pram (so ein Zwischending zwischen Kinderwagen und Buggy) auf den Spielplatz. Vorher wurde noch der Kampf gegen Sonnenhut und Sonnencreme ausgetragen, dann konnte es losgehen. Der Weg dorthin war noch easy, es ging nur bergab, aber der Rückweg mit den beiden gar nicht mehr sooo kleinen Kindern drin war dann schon nicht zu unterschätzen. Zurück im Büro gab’s dann Sandwich als Lunch und weiter ging’s mit spielen und malen. Asta schläft normalerweise mittags mindestens eine Stunde, aber das war dort nicht wirklich möglich.


Chiara hatte dann einen 1,5-2-stündigen Schreianfall und hatte irgendein Problem mit ihrem Fuß, wollte den aber niemandem zeigen. Außerdem hat sie sich am ganzen Körper gekratzt, irgendwann haben wir dann in der Kindertasche eine kühlende Creme gefunden, damit wurde es dann etwas besser. Um kurz vor drei wurden wir dann von Alex, der ehemaligen Babysitterin der beiden, abgeholt und es sollte zum Tanzen gehen. Die immer noch jammernde Chiara wollte sich allerdings weder umziehen, noch überhaupt tanzen. Also dann ohne umziehen ins Auto, und nachdem wir drei Minuten unterwegs waren, haben beide tief und fest geschlafen. Und zwar so fest, dass sie sich als wir angekommen waren durch nichts in der Welt aufwecken ließen. Ausgesehen hat das so:


Ich bezweifle, dass das bequem ist, aber nun ja. :-) Baby Emilia schlief zu dem Zeitpunkt übrigens in der gleichen Position, der der Sitz andersrum steht, hat sie leider nicht mit auf das Bild gepasst. Den Dornröschenschlaf konnten wir dann nutzen, um mal Chiaras Fuß anzugucken, in dem ein ziemlich großer Stachel steckte, den wir dann aber in Ruhe entfernen konnten. Tanzen ist dann folglich ausgefallen, und wir sind zu Alex nach Hause gefahren, um dort auf die Mum zu warten die uns nach Feierabend abholen sollte. Aus 17 Uhr wurde 18:15, und dann musste erst Emilia gefüttert werden, da die Milch, die wir für den Tag dabei hatten, mittlerweile alle war. Daheim waren wir dann gegen 19.30, was ich für die Mädels schon einen ziemlich langen Tag finde. Auf dem Heimweg hab ich dann herausgefunden, dass Chiara so ziemlich gegen alles eine Allergie hat, u.A. gegen Sand, danach war mir auch klar, was nachmittags los war... Wäre nur ganz praktisch, wenn man sowas vorher wüsste! Ganz schlimm ist es wohl mit Nüssen und Eiern - Nüsse kann sie nicht mal berühren ohne Hautausschlag zu bekommen... Naja, nun weiß ich ja Bescheid. Daheim gab’s dann noch Dinner, gefolgt von einem Anruf der Sparkasse in Deutschland, die nach einer kompletten Woche nun tatsächlich einen Weg gefunden haben sollte, auf dem ich an Geld komme! (Hat auch wirklich geklappt, am Freitag hab ich’s dann bekommen :-) ). Danke dir noch mal für die Unterstützung Tina, ich werde mich dann mal auf die Suche nach einem besonders schönen Kühlschrankmagneten machen!
Der Freitag begann dann wie üblich verspätet, statt um 8 sind wir erst um halb 9 losgekommen (wieder mit Alex, die mir im Moment erst einmal alles mögliche zeigt), und waren dann 20 Minuten zu spät bei Chiaras und Astas Schwimmunterricht. War aber recht unproblematisch und die beiden konnten die restliche Zeit trotzdem noch mitmachen. Zur Belohnung gab’s danach noch einen Lolly für jede, dabei hab ich dann meine Tasche mit Geld, Karten, etc. dort liegen gelassen. Die nette Dame die dort arbeitet, hat’s aber gemerkt, ist uns hinterhergelaufen und Chiara hat sie aus dem Auto noch gesehen. Na Gottseidank, dass hätte mir jetzt gerade noch gefehlt! Zuhause gab’s dann Lunch und Madagaskar auf DVD, und anschließend mit allen drei Kids allein (Alex ist am frühen Nachmittag wieder gefahren) einen Kurzausflug zum Spielplatz. Das verlief deutlich unproblematischer, trotzdem Chiara laufen musste, da im Pram nur zwei Plätze waren und Emilia heute ja auch dabei war. Für mich war es auf dem Spielplatz dann nicht wirklich entspannt, weil Asta mit ihren gerade mal zwei Jahren auf alles klettert, was sie findet, und zwar bis ganz nach oben. Angst kennt sie dabei überhaupt nicht, nur bin ich mir nicht immer ganz sicher, ob sie das schon richtig einschätzen kann und sich auch immer genug festhält. Also bin ich ihr die meiste Zeit hinterhergeturnt, denn ein aus 3 m Höhe vom Klettergerüst gefallenes Kind gleich in der ersten Woche muss ich jetzt nicht unbedingt haben. :-) Auf dem Heimweg sind Asta und Emilia innerhalb von Sekunden eingeschlafen, woraufhin der Pram auf dem Gehweg vor dem Haus geparkt wurde, da ich die beiden nicht wecken wollte, und das Ding allein aber nie die Stufen bis zur Haustür hoch bekommen hätte. Chiara und ich hatten dann ein kleines Picknick vorm Haus, danach ging’s weiter mit Ball spielen und Puzzlen. Um 18 Uhr („wir sind zwischen 16.30-17 Uhr wieder da!“) waren dann die Eltern zurück und für mich konnte das Wochenende beginnen! Ich hab mich abends mit Nathalie, einer Französin, die hier Work & Travel macht, zum Dinner in der Stadt getroffen. War jetzt nicht soo besonders aufregend, aber ist immer schön mal rauszukommen. Ich muss jetzt dringend sehen, dass ich noch ein paar mehr Leute kennenlerne, mit denen ich dann auch am Wochenende mal mehr unternehmen kann.
Heute, Samstag, hab ich erstmal ausgeschlafen, gefrühstückt, Blog geschrieben, und gleich

werd ich in die Stadt fahren, um ein paar Kleinigkeiten einzukaufen und mich später noch mit einem holländischen Au Pair treffen. Morgen geht’s dann mit einer anderen Deutschen zum Manly Beach, wo gerade ein Surf Contest stattfindet. Das Wetter wird dann hoffentlich noch etwas besser, denn heute nieselt es den ganzen Tag… Aber immerhin bei über 20°C, also ist das noch zu verkraften! :-)
Schönes Wochenende euch allen!








Montag, 10. Februar 2014

First weekend and first day of work



So, mein erstes freies Wochenende begann, wie schon angekündigt, mit Crossfit im Park. War nicht schlecht, aber insgesamt hatte ich mir das etwas anders vorgestellt. Zu Anfang stand ein ca. 1,5 km-Lauf vom Gym zum Park an, soweit so gut. Danach folgten diverse kurze (30 sec.) Kraftübungen, was man halt so draußen machen kann ohne Geräte, Liegestütz, Burpees, Kniebeugen usw… Dazwischen war immer ein Sprint den Hügel hinauf angesagt, das war dann auf die Dauer schon weniger schön, da waren die Krafteinheiten eher die Pause. So und ähnlich verlief dann auch der Rest der Stunde, war auf jeden Fall alles mit seeehr viel laufen, also sprinten, verbunden. Zum Schluss dann noch mal den Weg zurück joggen, diesmal aber bergan, juhuu! Mehr Kraft, dafür weniger laufen wäre mir lieber gewesen, aber nun ja. Dafür hab ich danach in einer Bar neben dem Gym Frühstück ausgegeben bekommen, Obstsalat mit Joghurt und frisch gepressten Orangensaft. Das hat sich doch mal gelohnt! :-)
Bevor ich dann nachmittags noch mal in die City gefahren bin, hab ich das erste Mal Bekanntschaft mit unserer Alarmanlage gemacht. Die wird von demjenigen eingeschaltet, der als letzter das Haus verlässt. Das wäre eigentlich ich gewesen, doch als ich durch die Küche gelaufen bin, ging das Ding auf einmal mit ohrenbetäubendem Lärm los. Leider hat mir niemand erzählt, wie man das wieder ausschaltet, geschafft hab ich’s dann aber zum Glück trotzdem relativ schnell! Gleich darauf folgte ein Anruf von der Securityfirma, die nach dem Passwort gefragt hat, das man durchgeben muss, falls der Alarm mal versehentlich angeht. Passiert ist das Ganze jedenfalls dadurch, dass mein Gastvater seinen Schlüssel in die Kinderkarre geworfen hat, und irgendetwas auf die Aktivierungstaste gedrückt hat. Naja, so hatte ich mein erstes australisches Telefonat dann auch schon mal hinter mir! Nachdem dieses Problem gelöst war, war ich dann noch mal in der Stadt, diesmal allein, hab ein bisschen genauer die Gegend um den Hafen herum angeguckt, und im Visitor’s Center Flyer für alle mögliche Dinge die man hier so unternehmen kann, eingesammelt. Mein Problem mit den Geldautomaten hat sich, trotz tatkräftiger Unterstützung von Tina zuhause, leider noch immer nicht erledigt, aber ich hoffe weiter, vielleicht kann die Sparkasse ja am Montag was tun… Ich seh’s mal positiv, so spar ich zumindest Geld! :-)
Am Sonntag hab ich erstmal ausgeschlafen, und danach ging’s zum wöchentlichen Großeinkauf. Nachdem ich den Preisunterschied zu Deutschland gar nicht sooo krass fand, wie ich angenommen hatte, so haben mich dann eher die Verpackungskünste der Australier schockiert. Hier wird alles direkt von der Kassiererin in Plastiktüten verpackt, aber noch nicht einmal platzsparend, sondern so, wie es gerade am schnellsten geht. Auch wenn es nur zwei Pakete Toast sind die einzeln verpackt werden, oder die bereits in einer Plastiktüte befindlichen Äpfel, die dann noch mal zusätzlich eingetütet werden. Das hatte dann zur Folge, dass der komplette!! Kofferraum des Q7 mit Plastiktüten vollgestellt war. Und ich hatte mich vorher noch gewundert, dass wir für einen Einkauf in dieser Größenordnung keine Einkaufskisten oder so etwas mitgenommen haben. Aber nun weiß ich warum…
Nachmittags war ich dann noch zu Fuß unterwegs, die Gegend südlich von unserem Haus zu erkunden, wo ich bisher noch nicht war. Aber bei über 30 °C macht das dann nach 2 Stunden auch nur noch bedingt Spaß… Will mich aber nicht beschweren, schließlich wird’s hier bald Winter, also muss ich den Sommer noch genießen! Wir haben hier übrigens nur einfach verglaste Fenster, und so dicht wie in Deutschland schließen die auch nicht. Von einer vergleichbaren Heizung mal abgesehen, also bin ich mal gespannt, wie ich Frostbeule das überleben werde. Aber ein bisschen Zeit ist ja bis dahin zum Glück noch!
Heute, Montag, hatte ich dann meinen ersten richtigen Arbeitstag, der um 7.30 Uhr mit Frühstück machen für die Kleinere begann, während die Große noch fast eine Stunde länger geschlafen hat. Nach einem ersten „ I want Mummy“, dass sich zum Glück schnell gelegt hat, wurden mir dann sämtliche Spielzeuge, Verkleidungen, Malsachen etc demonstriert, die es hier so gibt. Insgesamt war’s zwar ein langer Tag (bis 18.15 Uhr), aber die beiden nicht so sehr ausgetestet, wie weit sie gehen können, wie ich befürchtet hatte. Auf die Dusche am Abend hatten sie zwar nicht so Lust, aber das war eigentlich der einzige Punkt, in dem wir unterschiedlicher Meinung waren. :-) Ein Highlight gab es auch noch, ich bin mit der 2-Jährigen auf dem Arm auf der Treppe ausgerutscht und die komplette untere Hälfte runtergefallen. Sie hat zwar erst wie am Spieß geschrieen, sich aber nicht wirklich wehgetan, da sie ja auf mir gelandet ist. Ich werde morgen vermutlich schon so einige blaue Flecken haben, vermute ich… ;-)
Ansonsten dürft Ihr alle mit die Daumen drücken, dass die Telekom unser Internetproblem zuhause in Ingolstadt endlich in den Griff kriegt (funktioniert seit Freitag nicht mehr), da das erste Mal skypen über’s mobile Internet auf Jens’ Handy gleich mal sein Datenvolumen für diesen Monat gekillt hat, und es nun mit der verlangsamten Verbindung verdammt schwierig ist, sich zu verstehen…
Liebe Grüße in die Heimat!!

Samstag, 8. Februar 2014

Fotos!!

 


Dubai von oben
Heckkamera des A380 vor dem Start in Dubai
Blick aus der Nachbarschaft in Richtung CBD (Central Business Distrct)
Beweisfoto - ich bin wirklich hier! :-)
Circular Quay
Die Oper!!!
Ein bisschen Heimat hab ich auch schon gefunden ;-)
Circular Quay by night
Kirribilli (Stadtteil nördlich der Harbour Bridge)


Freitag, 7. Februar 2014

First day in the City...



Hallo ins kalte (oder schon frühlingshafte?) Deutschland! Bei mir waren’s heut 28°C und strahlender Sonnenschein. Das hab ich als erstes mal daran gemerkt, dass mich nicht um kurz nach 6 ein Flugzeug geweckt hat. Hab dann erstmal in Ruhe geduscht und gefrühstückt, mal schauen, wie lange ich den Toast hier noch sehen kann, mit richtigem Brot haben sie’s hier ja nicht so. Bisher sieht’s aber noch ganz gut aus! Gegen Mittag bin ich dann mit dem Bus in Richtung Stadt gefahren, und hab tatsächlich die einzige die ca. 10 Linien erwischt, die nicht bis zum Circular Quay, also der Bootsanlegestelle direkt an der Oper fährt, sondern einige Haltestellen vorher schon abbiegt. Hab’s noch halbwegs früh genug gemerkt, so dass der anstehende Fußweg noch überschaubar war. Bisher hatte ich immer gehört, dass das Bussystem hier total chaotisch sein soll, da man nie weiß, welche Haltestelle die nächste ist, das lief allerdings total problemlos, hier gibt’s genauso eine Anzeigetafel in den Bussen, wie in Deutschland auch. Schließlich angekommen,  hab ich mich mit einem anderen Au Pair getroffen, und dann ging’s erst einmal zur Harbour Bridge und zur Oper, um die obligatorischen Fotos zu machen! Am Hafen war’s zum Glück schön windig, ansonsten hätte man’s direkt in der Sonne auch nicht so lange ausgehalten. Das nächste anstehende Projekt hieß dann „Australische Dollar bekommen“. Am günstigsten sollte es sein, einfach mit der deutschen EC-Karte hier Geld an irgendeinem Automaten einer beliebigen Bank  abzuheben, sofern ein Maestro-Zeichen darauf ist. War dann allerdings nicht so leicht, die Geldautomaten vier verschiedener Banken haben behauptet, meine Karte wäre defekt… Hab dann der Sparkasse in Deutschland noch eine E-Mail geschickt, in der Hoffnung, dass sich das Problem noch vor dem Wochenende lösen lässt  - ich bin mal gespannt! Also kein Geld bekommen, aber Fotos machen und alles Mögliche angucken geht ja auch ohne. Die Gegend am Hafen ist echt super schön!
Um 17 Uhr hab ich mich dann mit meiner Gastfamilie an der Oper getroffen und wurde auf einen Begrüßungs-Sekt eingeladen! Direkt in einer Bar unterhalb der Oper mit Blick auf die Harbour Bridge. Was das da so kostet, möchte ich lieber gar nicht wissen… ;-) Anschließend sind wir einmal um das Hafenbecken herum, am Overseas Passenger Terminal (wo die Kreuzfahrtschiffe ankommen) vorbei in den Stadtteil The Rocks gelaufen, zum Dinner beim Italiener. Das Essen in Restaurants ist hier allerdings schon verdammt teuer – eine normal große Pizza mit nicht außergewöhnlichem Belag für umgerechnet fast 16 €!?! Aber da ich auch hier zu Bruschetta, Pizza und Wein eingeladen wurde, war das heute noch kein Problem. Zwei Stücke vor Ende der Pizza hab ich dann zu hören bekommen „If you finish that one, I’m really impressed!“ Ooh, ich glaub die werden sich noch wundern… :-) Auf dem Rückweg gab’s noch ein Eis, diesmal mit Blick auf die beleuchtete Skyline, Oper und Harbour Bridge! Zum Schluss haben wir dann das unter der Oper geparkte Auto abgeholt, 3 Stunden Parken für 36 AUD, also etwa 23,50 €, das ist schon echt happig! So langsam bin ich froh, dass ich gewisse Dinge hier nicht selbst bezahlen muss. Den Heimweg hab ich dann auf dem Kofferraumsitz des Q7 verbracht, aber den Platz kannte ich ja schon aus der Heimat! (@Silke, wenn man dort allein sitzt, ist’s fast bequem, wenn man sogar die Beine ausstrecken kann! ;-) ) Alles in allem ein total schöner Tag, und mit meiner Family hier hab ich richtig Glück gehabt, glaub ich!! Jetzt werd ich dann im Bett verschwinden, morgen früh ist nichts mit Ausschlafen, das Gym meinen Gastvaters veranstaltet samstags morgens um 7 immer eine kostenlose Crossfit-Stunde im Park, und die will ich mal ausprobieren!
Macht’s gut und bis bald!!

Fun Facts of the day:
-          Türschlösser werden hier grundsätzlich nach links auf-, und nach rechts zugeschlossen
-          Unser WLAN-Router befindet sich im Bad?!
-      In unserem Kühlschrank liegen 5!!! verschiedene Sorten Parmesan, eine davon sogar mit Trüffel (die Großeltern meiner Gastmutter kommen ursprünglich aus Italien, aber dass sich das so deutlich zeigt, hätte ich nicht gedacht! :-) )

Donnerstag, 6. Februar 2014

Was bisher so passiert ist...



So Freunde, damit ich euch nicht einzeln so viele E-Mails schicken muss, hab ich diesen tollen Blog eingerichtet, um euch über mein Leben in Down Under auf dem Laufenden zu halten! Bisher ist ja schon so einiges passiert, also werde ich jetzt mal versuchen, das alles aufzuholen: Aalso ich bin nun für 6 Monate in Sydney, um bei einer Familie auf die drei süßen Mädels aufzupassen, Chiara (4), Asta (2) und Emilia (3 Monate). Ich wohne nur ca. 5 km von der City, also auch dem Hafen und der Oper entfernt und bin mit dem Bus in ca. 15 Minuten da. Das Fahrrad empfiehlt sich dafür nicht unbedingt so, wie ich mir vorher dachte, da das hier in der Stadt ziemlich hügelig ist.

Los ging’s also am Sonntag, zuerst von München mit Emirates nach Dubai. Da Jens leider total flach im Bett lag (so ziemlich das erste Mal in den 7,5 Jahren die wir zusammen sind…), konnte er mich leider nicht zum Flughafen bringen, wodurch der tränenreiche Abschied schon zuhause stattgefunden hat. Danke noch mal an Antje, Clemens und Kimba, die das Hinfahren übernommen haben und mich wirklich super abgelenkt haben!! In München hatte ich noch eeewig Zeit, bis es endlich losging, die ich aber dank SMS, Whats App und noch mal mit Jens telefonieren ganz gut rumgekriegt hab. Der Flug war dann schnell rum, hab noch angefangen einen Film zu gucken, was allerdings nur 50 Minuten lang funktioniert hat (einige von euch kennen das ja, Marina und Film gucken, dass dauert nicht lange, bis ich schlafe… J) In Dubai angekommen musste ich noch mal durch diverse Sicherheitskontrollen, hab 1,5 l Wasser für umgerechnet 0,42 € gekauft (dass muss man an einem deutschen Flughafen erstmal finden…) und dann noch einige Zeit mit Nachrichten schreiben verbracht (dank Mona, die auch um kurz nach 4 deutscher Zeit schon wach war! J ) Der zweite Flug von Dubai nach Sydney war dann mit dem A380, bei dem man den Start übrigens fast nicht merkt das Beschleunigen vorher wirkt viel langsamer als bei anderen Flugzeugen, und plötzlich ist man schon in der Luft… Außerdem sind unter dem Flugzeug, oben am Heck und ganz vorne Kameras angebracht, deren Bilder auf die Bildschirme an den einzelnen Plätzen übertragen werden, so dass man, zumindest bei Start und Landung, viel sehen kann, auch wenn man nicht am Fenster sitzt. Nun ja, nach zwei Stunden wurde mir dann verdammt schlecht, so dass ich die nächste Zeit erstmal auf der winzigen Flugzeugtoilette oder mit der Papiertüte vor der Nase verbracht hab.. Genauso stellt man sich  13 Stunden im Flugzeug vor… Naja, die letzten vier Stunden hatte ich dann aber wieder meine Ruhe, konnte den angefangenen Film zu Ende gucken und bin endlich heile in Sydney gelandet! Bei der Zollkontrolle hat sich der Hund dann noch in meinem Kissen im Schlafsack festgebissen, aber ansonsten hab ich alles schadlos überstanden! Abgeholt wurde ich von meinem Gasvater und Chiara, sowie einem selbstgebastelten Willkommensschild mit einem rosa Elefanten. J Den Rest des Tages hab ich dann vorwiegend mit Schlafen verbracht, und die Kids haben mir das Haus gezeigt. Der nächste Tag sollte dann eigentlich so aussehen, dass ich mit der ehemaligen Babysitterin die beiden Großen zur Preschool bringe, und dann mit der Kleinen im Büro der Oma bis mittags warte, bis meine Gastmutter Feierabend hat, und mir danach die Gegend zeigt. Tatsächlich hat sich der Feierabend dann aber bis 16 Uhr rausgezögert, was vor allem Emilia nicht wirklich gefallen hat, da wir nur zwei kleine Milchflaschen für die komplette Zeit dabei hatten, aber sie hat’s am Ende trotzdem gut überstanden. Dafür hatte ich dann aber heute frei, und hab gemütlich ausgeschlafen und danach drei Stunden lang die nähere Umgebung erkundet, mit der IPad meiner Family natürlich, statt einer Karte. Hier ist wirklich alles auf Apple ausgerichtet, sogar Asta weiß mit Ihren zwei Jahren schon, wie man Videos auf dem IPad startet!?! War aber sehr schön, bei ca. 25 °C, anstatt der ungefähr 0°C und Regen im Moment in Deutschland :-P Die nächste Tage (Fr.-So.) hab ich auch noch frei, bevor’s dann am Montag richtig losgeht. Morgen geht’s daher erstmal in die Stadt, die Harbour Bridge und Oper usw. angucken, und abends mit meiner Family dort zusammen essen. Ansonsten… Hm, ach ja, ich hab einen tollen Blick aus meinem Bad, von wo aus ich sogar einen Teil der Skyline sehen kann. Nachteil der Lage hier ist aber, dass wir in der Schlechtwetter-Einflugschneise vom Flughafen wohnen, und man daher schon morgens um 6 Bescheid weiß, wenn das Wetter mist ist… Aber momentan ist hier ja Sommer, und die nächsten Tage soll’s auf jeden Fall schön werden, so dass mir das erstmal hoffentlich größtenteils erspart bleibt! Fotos werde ich dann am Wochenende mal hochladen, dafür ist’s mir jetzt zu spät…
Liebe australische Grüße nach Hause in den Winter!!