Montag, 10. Februar 2014

First weekend and first day of work



So, mein erstes freies Wochenende begann, wie schon angekündigt, mit Crossfit im Park. War nicht schlecht, aber insgesamt hatte ich mir das etwas anders vorgestellt. Zu Anfang stand ein ca. 1,5 km-Lauf vom Gym zum Park an, soweit so gut. Danach folgten diverse kurze (30 sec.) Kraftübungen, was man halt so draußen machen kann ohne Geräte, Liegestütz, Burpees, Kniebeugen usw… Dazwischen war immer ein Sprint den Hügel hinauf angesagt, das war dann auf die Dauer schon weniger schön, da waren die Krafteinheiten eher die Pause. So und ähnlich verlief dann auch der Rest der Stunde, war auf jeden Fall alles mit seeehr viel laufen, also sprinten, verbunden. Zum Schluss dann noch mal den Weg zurück joggen, diesmal aber bergan, juhuu! Mehr Kraft, dafür weniger laufen wäre mir lieber gewesen, aber nun ja. Dafür hab ich danach in einer Bar neben dem Gym Frühstück ausgegeben bekommen, Obstsalat mit Joghurt und frisch gepressten Orangensaft. Das hat sich doch mal gelohnt! :-)
Bevor ich dann nachmittags noch mal in die City gefahren bin, hab ich das erste Mal Bekanntschaft mit unserer Alarmanlage gemacht. Die wird von demjenigen eingeschaltet, der als letzter das Haus verlässt. Das wäre eigentlich ich gewesen, doch als ich durch die Küche gelaufen bin, ging das Ding auf einmal mit ohrenbetäubendem Lärm los. Leider hat mir niemand erzählt, wie man das wieder ausschaltet, geschafft hab ich’s dann aber zum Glück trotzdem relativ schnell! Gleich darauf folgte ein Anruf von der Securityfirma, die nach dem Passwort gefragt hat, das man durchgeben muss, falls der Alarm mal versehentlich angeht. Passiert ist das Ganze jedenfalls dadurch, dass mein Gastvater seinen Schlüssel in die Kinderkarre geworfen hat, und irgendetwas auf die Aktivierungstaste gedrückt hat. Naja, so hatte ich mein erstes australisches Telefonat dann auch schon mal hinter mir! Nachdem dieses Problem gelöst war, war ich dann noch mal in der Stadt, diesmal allein, hab ein bisschen genauer die Gegend um den Hafen herum angeguckt, und im Visitor’s Center Flyer für alle mögliche Dinge die man hier so unternehmen kann, eingesammelt. Mein Problem mit den Geldautomaten hat sich, trotz tatkräftiger Unterstützung von Tina zuhause, leider noch immer nicht erledigt, aber ich hoffe weiter, vielleicht kann die Sparkasse ja am Montag was tun… Ich seh’s mal positiv, so spar ich zumindest Geld! :-)
Am Sonntag hab ich erstmal ausgeschlafen, und danach ging’s zum wöchentlichen Großeinkauf. Nachdem ich den Preisunterschied zu Deutschland gar nicht sooo krass fand, wie ich angenommen hatte, so haben mich dann eher die Verpackungskünste der Australier schockiert. Hier wird alles direkt von der Kassiererin in Plastiktüten verpackt, aber noch nicht einmal platzsparend, sondern so, wie es gerade am schnellsten geht. Auch wenn es nur zwei Pakete Toast sind die einzeln verpackt werden, oder die bereits in einer Plastiktüte befindlichen Äpfel, die dann noch mal zusätzlich eingetütet werden. Das hatte dann zur Folge, dass der komplette!! Kofferraum des Q7 mit Plastiktüten vollgestellt war. Und ich hatte mich vorher noch gewundert, dass wir für einen Einkauf in dieser Größenordnung keine Einkaufskisten oder so etwas mitgenommen haben. Aber nun weiß ich warum…
Nachmittags war ich dann noch zu Fuß unterwegs, die Gegend südlich von unserem Haus zu erkunden, wo ich bisher noch nicht war. Aber bei über 30 °C macht das dann nach 2 Stunden auch nur noch bedingt Spaß… Will mich aber nicht beschweren, schließlich wird’s hier bald Winter, also muss ich den Sommer noch genießen! Wir haben hier übrigens nur einfach verglaste Fenster, und so dicht wie in Deutschland schließen die auch nicht. Von einer vergleichbaren Heizung mal abgesehen, also bin ich mal gespannt, wie ich Frostbeule das überleben werde. Aber ein bisschen Zeit ist ja bis dahin zum Glück noch!
Heute, Montag, hatte ich dann meinen ersten richtigen Arbeitstag, der um 7.30 Uhr mit Frühstück machen für die Kleinere begann, während die Große noch fast eine Stunde länger geschlafen hat. Nach einem ersten „ I want Mummy“, dass sich zum Glück schnell gelegt hat, wurden mir dann sämtliche Spielzeuge, Verkleidungen, Malsachen etc demonstriert, die es hier so gibt. Insgesamt war’s zwar ein langer Tag (bis 18.15 Uhr), aber die beiden nicht so sehr ausgetestet, wie weit sie gehen können, wie ich befürchtet hatte. Auf die Dusche am Abend hatten sie zwar nicht so Lust, aber das war eigentlich der einzige Punkt, in dem wir unterschiedlicher Meinung waren. :-) Ein Highlight gab es auch noch, ich bin mit der 2-Jährigen auf dem Arm auf der Treppe ausgerutscht und die komplette untere Hälfte runtergefallen. Sie hat zwar erst wie am Spieß geschrieen, sich aber nicht wirklich wehgetan, da sie ja auf mir gelandet ist. Ich werde morgen vermutlich schon so einige blaue Flecken haben, vermute ich… ;-)
Ansonsten dürft Ihr alle mit die Daumen drücken, dass die Telekom unser Internetproblem zuhause in Ingolstadt endlich in den Griff kriegt (funktioniert seit Freitag nicht mehr), da das erste Mal skypen über’s mobile Internet auf Jens’ Handy gleich mal sein Datenvolumen für diesen Monat gekillt hat, und es nun mit der verlangsamten Verbindung verdammt schwierig ist, sich zu verstehen…
Liebe Grüße in die Heimat!!

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