Freitag, 7. Februar 2014

First day in the City...



Hallo ins kalte (oder schon frühlingshafte?) Deutschland! Bei mir waren’s heut 28°C und strahlender Sonnenschein. Das hab ich als erstes mal daran gemerkt, dass mich nicht um kurz nach 6 ein Flugzeug geweckt hat. Hab dann erstmal in Ruhe geduscht und gefrühstückt, mal schauen, wie lange ich den Toast hier noch sehen kann, mit richtigem Brot haben sie’s hier ja nicht so. Bisher sieht’s aber noch ganz gut aus! Gegen Mittag bin ich dann mit dem Bus in Richtung Stadt gefahren, und hab tatsächlich die einzige die ca. 10 Linien erwischt, die nicht bis zum Circular Quay, also der Bootsanlegestelle direkt an der Oper fährt, sondern einige Haltestellen vorher schon abbiegt. Hab’s noch halbwegs früh genug gemerkt, so dass der anstehende Fußweg noch überschaubar war. Bisher hatte ich immer gehört, dass das Bussystem hier total chaotisch sein soll, da man nie weiß, welche Haltestelle die nächste ist, das lief allerdings total problemlos, hier gibt’s genauso eine Anzeigetafel in den Bussen, wie in Deutschland auch. Schließlich angekommen,  hab ich mich mit einem anderen Au Pair getroffen, und dann ging’s erst einmal zur Harbour Bridge und zur Oper, um die obligatorischen Fotos zu machen! Am Hafen war’s zum Glück schön windig, ansonsten hätte man’s direkt in der Sonne auch nicht so lange ausgehalten. Das nächste anstehende Projekt hieß dann „Australische Dollar bekommen“. Am günstigsten sollte es sein, einfach mit der deutschen EC-Karte hier Geld an irgendeinem Automaten einer beliebigen Bank  abzuheben, sofern ein Maestro-Zeichen darauf ist. War dann allerdings nicht so leicht, die Geldautomaten vier verschiedener Banken haben behauptet, meine Karte wäre defekt… Hab dann der Sparkasse in Deutschland noch eine E-Mail geschickt, in der Hoffnung, dass sich das Problem noch vor dem Wochenende lösen lässt  - ich bin mal gespannt! Also kein Geld bekommen, aber Fotos machen und alles Mögliche angucken geht ja auch ohne. Die Gegend am Hafen ist echt super schön!
Um 17 Uhr hab ich mich dann mit meiner Gastfamilie an der Oper getroffen und wurde auf einen Begrüßungs-Sekt eingeladen! Direkt in einer Bar unterhalb der Oper mit Blick auf die Harbour Bridge. Was das da so kostet, möchte ich lieber gar nicht wissen… ;-) Anschließend sind wir einmal um das Hafenbecken herum, am Overseas Passenger Terminal (wo die Kreuzfahrtschiffe ankommen) vorbei in den Stadtteil The Rocks gelaufen, zum Dinner beim Italiener. Das Essen in Restaurants ist hier allerdings schon verdammt teuer – eine normal große Pizza mit nicht außergewöhnlichem Belag für umgerechnet fast 16 €!?! Aber da ich auch hier zu Bruschetta, Pizza und Wein eingeladen wurde, war das heute noch kein Problem. Zwei Stücke vor Ende der Pizza hab ich dann zu hören bekommen „If you finish that one, I’m really impressed!“ Ooh, ich glaub die werden sich noch wundern… :-) Auf dem Rückweg gab’s noch ein Eis, diesmal mit Blick auf die beleuchtete Skyline, Oper und Harbour Bridge! Zum Schluss haben wir dann das unter der Oper geparkte Auto abgeholt, 3 Stunden Parken für 36 AUD, also etwa 23,50 €, das ist schon echt happig! So langsam bin ich froh, dass ich gewisse Dinge hier nicht selbst bezahlen muss. Den Heimweg hab ich dann auf dem Kofferraumsitz des Q7 verbracht, aber den Platz kannte ich ja schon aus der Heimat! (@Silke, wenn man dort allein sitzt, ist’s fast bequem, wenn man sogar die Beine ausstrecken kann! ;-) ) Alles in allem ein total schöner Tag, und mit meiner Family hier hab ich richtig Glück gehabt, glaub ich!! Jetzt werd ich dann im Bett verschwinden, morgen früh ist nichts mit Ausschlafen, das Gym meinen Gastvaters veranstaltet samstags morgens um 7 immer eine kostenlose Crossfit-Stunde im Park, und die will ich mal ausprobieren!
Macht’s gut und bis bald!!

Fun Facts of the day:
-          Türschlösser werden hier grundsätzlich nach links auf-, und nach rechts zugeschlossen
-          Unser WLAN-Router befindet sich im Bad?!
-      In unserem Kühlschrank liegen 5!!! verschiedene Sorten Parmesan, eine davon sogar mit Trüffel (die Großeltern meiner Gastmutter kommen ursprünglich aus Italien, aber dass sich das so deutlich zeigt, hätte ich nicht gedacht! :-) )

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