Am Dienstag, 06.05. hatte ich ja wieder frei (ich hab mittlerweile das Gefühl, ich hab so gut wie nur frei :-) ) und bin mit dem Zug in Richtung Stadt gefahren. In Waverton, drei Stationen vor der Harbour Bridge, bin ich dann ausgestiegen, um zu Fuß am Hafen entlang und dann über die Brücke in die Stadt zu laufen, wo ich mit Lisa zum Dinner verabredet war. Heute war es wieder deutlich wärmer als die letzten Tage, was ich deutlich unterschätzt hab, und eigentlich viel zu warm angezogen war. Aber als dann abends die Sonne weg war. war ich wieder ganz froh über meine lange Jeans. ;-) Ich war dann also auf der Nordseite des Hafens unterwegs, und hab noch einen kleinen Park entdeckt, von dem man einen super Blick in Richtung Harbour Bridge und Skyline hat. Öffentliche Barbecues gibt es dort natürlich auch, das muss ich auch unbedingt nochmal ausprobieren!!
In Australien ist es übrigens so, dass man sich sein Autokennzeichen komplett selbst aussuchen kann (gegen Aufpreis natürlich), bestimmte Buchstaben für die Stadt/Region aus der man kommt, gibt es nicht. Wenn man sich einfach ein Kennzeichen zuteilen lässt, können zumindest Eingeweihte ungefähr erkennen, wann das Auto zugelassen wurde, anderen Regeln folgt das Ganze nicht. Die Wunschkennzeichen haben allerdings zur Folge, dass da auch solche Dinge bei herauskommen:
Am Donnerstag hat David (der Vater meiner Gastfamilie) von zuhause gearbeitet, was wohl häufiger vorkommt, da er oft einfach nur Skype-Gespräche mit Afrika oder sonstwo in der Welt hat. Im Nachhinein denke ich aber, dass das diesmal einen anderen Grund hatte. Gegen Mittag ist er nämlich losgefahren, um neues "Fitness-Equipment" abzuholen. Nicht, dass die Veranda eh schon komplett vollgestellt ist mit Fitnessgeräten... Mittlerweile haben wir auch schon zwei jeweils ca. 10 qm große Flächen, die mit Matten ausgelegt sind, damit herunterfallende Hanteln den Holzboden nicht beschädigen. Nun ja, irgendwo in der Nähe wurde wohl jetzt ein Fitnessstudio geschlossen und sämtliches Inventar verkauft, sodass wir nun eine noble und verstellbare Bank haben! Das Abholen hat sich allerdingsüber mehrere Stunden hingezogen, so dass er nicht einmal um drei wieder hier war, und ich also kein Auto hatte, um den Kleinen aus der Schule abzuholen. Das hat er dann auf dem Rückweg gleich mit erledigt, und so hatte ich noch eine Stunde länger frei, bevor wir dann alle den Rest des Nachmittags damit verbracht haben, die Bank auszuladen, aufzubauen und auszuprobieren. David ist nun dabei, Janet zu überreden, hinten im Garten einen "kleinen Schuppen" bauen zu dürfen, in dem das ganze Zeug dann untergebracht werden kann. Falls er das nicht darf, dürfte sie sich in Zukunft nicht mehr beschweren, dass die Veranda zu voll sein. Ich bin jedenfalls mal gespannt, was hier noch so an neuen Geräten in den nächsten Monaten eintrudelt. :-)
An meinem freien Freitag hab ich diesmal gearbeitet, um noch ein paar Dollar extra zu verdienen. Im Internet hatte eine Reiseschriftstellerin nach jemandem gesucht, der ihr beim Kisten packen für den Umzug hilft. War auf jeden Fall ein riesiges Chaos dort. Aber egal, die Zeit ging schnell rum, und nach knapp 6 Stunden arbeiten bin ich für 7,5 Stunden bezahlt worden, da kann man nicht meckern! :-) Abends waren wir mit der Familie beim "Dumpling Master" essen, einem japanischen Restaurant, in dem es, wie der Name schon sagt, vor allem Dumplings gibt. Das sind unterschiedlich große (bzw. kleine) Teigtaschen mit verschiedenem Inhalt, dazu gibt's Reis. Wir haben haben (ziemlich viele) verschiedene bestellt, so dass dann jeder alles mal probieren konnte. War auf jeden Fall sehr lecker!
Am Samstag hab ich nach meiner Trapeze-Class mit Alina und Lisa den Markt in Balmain besucht. Der war allerdings nicht so toll, wie im Reiseführer angepriesen, nach einer Viertelstunde hatten wir alles gesehen und was besonders tolles war nicht dabei. Anschließend sind wir dort noch ein bisschen am Hafen entlang gelaufen, um dann dem Nachmittag mal wieder bei Max Brenner ausklingen zu lassen. Schoki geht doch immer! :-) Abends musste ich dann -ganz anstrengend- babysitten. Der Große war bei einem Freund, und mit dem Kleinen zusammen durfte ich dann Pizza bestellen und einen Film gucken! Bevor die Eltern gegangen sind, haben sie mir sogar noch eine Flasche Wein aufgemacht. So kann man's schon aushalten! ;-)
Sonntag war ja Muttertag, so dass der Vater mit dem Kleinen Unmengen an Pancakes gebacken und Janet im Bett serviert hat. Da es so viele waren, waren für mich auch noch welche übrig. Danach war ich mit Alina, Lisa, Eveline und Justine (ein französisches Au Pair, wohnt ganz bei mir in der Nähe) im Ku-Ring-Gai Chase Nationalpark wandern, vom Bahnhof Mount Ku-Ring-Gai zum Bahnhof in Berowra. Der NP ist gar nicht weit weg, von mir aus eine halbe Stunde etwa mit dem Zug Richtung Norden, und wirklich super schön! Laut Wettervorhersage sollte es heute regnen, aber wir hatten super Glück und strahlenden Sonnenschein! Bis auf einen kleinen Unfall, als Alina vom Felsen abgerutscht ist, als sie, um unsere Kekse zu retten, möglichst langsam drüberspringen wollte, war es auch richtig cool! Bis auf einen blauen Fleck ist am Ende auch nicht mehr passiert, außer, dass nun doch sämtliche Kekse im Wasser lagen, bis auf die, die eh keiner von uns mochte! :-) Insgesamt waren wir dann zwischen 9-11 km unterwegs, ganz genau lässt sich das nicht sagen, da sich die Angaben am Anfang und Ende des Weges um zwei Kilometer widersprechen. "Weg" ist übrigens auch so eine Sache. In Deutschland wäre das kein Weg, sondern mit "Gefährlich, betreten verboten"-Schildern versehen. Die meiste Zeit mussten wir über kleinere und größere Felsen klettern, was uns echt viel Spaß gemacht hat, aber für ältere Leute, die gemütlich wandern gehen wollen, durchaus zum Problem werden kann. Hin und wieder war auch nicht so ganz klar erkennbar, wo denn der "Weg" jetzt weitergeht, und wo man einfach im nichts landet. Aber wir sind am Ende gut am Bahnhof in Berowra angekommen und haben direkt 10 Minuten später einen Zug Richtung Sydney bekommen.
Das letzte Stück musste ich dann mit dem Ersatzbus fahren, da auf meiner Linie Trackwork, also Bauarbeiten, waren. Das gibt's hier jedes Wochenende auf einer oder mehreren Bahnlinien, ist aber weit weniger nervig als ich vermutet hätte. Während in Deutschland ja immer versucht wird, einen kompletten ausgefallenen Zug mit einem einzigen Bus zu ersetzen, der dann auch noch ewig braucht, um am Ziel anzukommen, haben die Australier das etwas besser organisiert. Hier fährt alle 3-5 Minuten ein Bus, was den Vorteil hat, das jeden einen Sitzplatz bekommt, und man außerdem so gut wie gar nicht warten muss. Bezahlen muss man für die Fahrt dann außerdem auch nicht, die Fahrer verkaufen keine Tickets, und das Lesegerät für die Karten, von denen das Geld abgebucht wird, falls man so eine Art Prepaid-Karte hat, ist auch immer ausgeschaltet. Die Busse fahren jeweils außerdem immer nur ein paar Stationen an, so dass man nicht Ewigkeiten durch die ganze Stadt gondeln muss, sondern recht schnell dort ankommt, wo man hin will. An allen größeren Abfahrtsstellen stehen außerdem immer ein paar Mitarbeiter, die laut ankündigen, wo wann welche Busse fahren. Davon könnte sich die Deutsche Bahn gern nochmal was abgucken! :-)
Am Donnerstag hat David (der Vater meiner Gastfamilie) von zuhause gearbeitet, was wohl häufiger vorkommt, da er oft einfach nur Skype-Gespräche mit Afrika oder sonstwo in der Welt hat. Im Nachhinein denke ich aber, dass das diesmal einen anderen Grund hatte. Gegen Mittag ist er nämlich losgefahren, um neues "Fitness-Equipment" abzuholen. Nicht, dass die Veranda eh schon komplett vollgestellt ist mit Fitnessgeräten... Mittlerweile haben wir auch schon zwei jeweils ca. 10 qm große Flächen, die mit Matten ausgelegt sind, damit herunterfallende Hanteln den Holzboden nicht beschädigen. Nun ja, irgendwo in der Nähe wurde wohl jetzt ein Fitnessstudio geschlossen und sämtliches Inventar verkauft, sodass wir nun eine noble und verstellbare Bank haben! Das Abholen hat sich allerdingsüber mehrere Stunden hingezogen, so dass er nicht einmal um drei wieder hier war, und ich also kein Auto hatte, um den Kleinen aus der Schule abzuholen. Das hat er dann auf dem Rückweg gleich mit erledigt, und so hatte ich noch eine Stunde länger frei, bevor wir dann alle den Rest des Nachmittags damit verbracht haben, die Bank auszuladen, aufzubauen und auszuprobieren. David ist nun dabei, Janet zu überreden, hinten im Garten einen "kleinen Schuppen" bauen zu dürfen, in dem das ganze Zeug dann untergebracht werden kann. Falls er das nicht darf, dürfte sie sich in Zukunft nicht mehr beschweren, dass die Veranda zu voll sein. Ich bin jedenfalls mal gespannt, was hier noch so an neuen Geräten in den nächsten Monaten eintrudelt. :-)
An meinem freien Freitag hab ich diesmal gearbeitet, um noch ein paar Dollar extra zu verdienen. Im Internet hatte eine Reiseschriftstellerin nach jemandem gesucht, der ihr beim Kisten packen für den Umzug hilft. War auf jeden Fall ein riesiges Chaos dort. Aber egal, die Zeit ging schnell rum, und nach knapp 6 Stunden arbeiten bin ich für 7,5 Stunden bezahlt worden, da kann man nicht meckern! :-) Abends waren wir mit der Familie beim "Dumpling Master" essen, einem japanischen Restaurant, in dem es, wie der Name schon sagt, vor allem Dumplings gibt. Das sind unterschiedlich große (bzw. kleine) Teigtaschen mit verschiedenem Inhalt, dazu gibt's Reis. Wir haben haben (ziemlich viele) verschiedene bestellt, so dass dann jeder alles mal probieren konnte. War auf jeden Fall sehr lecker!
Am Samstag hab ich nach meiner Trapeze-Class mit Alina und Lisa den Markt in Balmain besucht. Der war allerdings nicht so toll, wie im Reiseführer angepriesen, nach einer Viertelstunde hatten wir alles gesehen und was besonders tolles war nicht dabei. Anschließend sind wir dort noch ein bisschen am Hafen entlang gelaufen, um dann dem Nachmittag mal wieder bei Max Brenner ausklingen zu lassen. Schoki geht doch immer! :-) Abends musste ich dann -ganz anstrengend- babysitten. Der Große war bei einem Freund, und mit dem Kleinen zusammen durfte ich dann Pizza bestellen und einen Film gucken! Bevor die Eltern gegangen sind, haben sie mir sogar noch eine Flasche Wein aufgemacht. So kann man's schon aushalten! ;-)
Sonntag war ja Muttertag, so dass der Vater mit dem Kleinen Unmengen an Pancakes gebacken und Janet im Bett serviert hat. Da es so viele waren, waren für mich auch noch welche übrig. Danach war ich mit Alina, Lisa, Eveline und Justine (ein französisches Au Pair, wohnt ganz bei mir in der Nähe) im Ku-Ring-Gai Chase Nationalpark wandern, vom Bahnhof Mount Ku-Ring-Gai zum Bahnhof in Berowra. Der NP ist gar nicht weit weg, von mir aus eine halbe Stunde etwa mit dem Zug Richtung Norden, und wirklich super schön! Laut Wettervorhersage sollte es heute regnen, aber wir hatten super Glück und strahlenden Sonnenschein! Bis auf einen kleinen Unfall, als Alina vom Felsen abgerutscht ist, als sie, um unsere Kekse zu retten, möglichst langsam drüberspringen wollte, war es auch richtig cool! Bis auf einen blauen Fleck ist am Ende auch nicht mehr passiert, außer, dass nun doch sämtliche Kekse im Wasser lagen, bis auf die, die eh keiner von uns mochte! :-) Insgesamt waren wir dann zwischen 9-11 km unterwegs, ganz genau lässt sich das nicht sagen, da sich die Angaben am Anfang und Ende des Weges um zwei Kilometer widersprechen. "Weg" ist übrigens auch so eine Sache. In Deutschland wäre das kein Weg, sondern mit "Gefährlich, betreten verboten"-Schildern versehen. Die meiste Zeit mussten wir über kleinere und größere Felsen klettern, was uns echt viel Spaß gemacht hat, aber für ältere Leute, die gemütlich wandern gehen wollen, durchaus zum Problem werden kann. Hin und wieder war auch nicht so ganz klar erkennbar, wo denn der "Weg" jetzt weitergeht, und wo man einfach im nichts landet. Aber wir sind am Ende gut am Bahnhof in Berowra angekommen und haben direkt 10 Minuten später einen Zug Richtung Sydney bekommen.
Das letzte Stück musste ich dann mit dem Ersatzbus fahren, da auf meiner Linie Trackwork, also Bauarbeiten, waren. Das gibt's hier jedes Wochenende auf einer oder mehreren Bahnlinien, ist aber weit weniger nervig als ich vermutet hätte. Während in Deutschland ja immer versucht wird, einen kompletten ausgefallenen Zug mit einem einzigen Bus zu ersetzen, der dann auch noch ewig braucht, um am Ziel anzukommen, haben die Australier das etwas besser organisiert. Hier fährt alle 3-5 Minuten ein Bus, was den Vorteil hat, das jeden einen Sitzplatz bekommt, und man außerdem so gut wie gar nicht warten muss. Bezahlen muss man für die Fahrt dann außerdem auch nicht, die Fahrer verkaufen keine Tickets, und das Lesegerät für die Karten, von denen das Geld abgebucht wird, falls man so eine Art Prepaid-Karte hat, ist auch immer ausgeschaltet. Die Busse fahren jeweils außerdem immer nur ein paar Stationen an, so dass man nicht Ewigkeiten durch die ganze Stadt gondeln muss, sondern recht schnell dort ankommt, wo man hin will. An allen größeren Abfahrtsstellen stehen außerdem immer ein paar Mitarbeiter, die laut ankündigen, wo wann welche Busse fahren. Davon könnte sich die Deutsche Bahn gern nochmal was abgucken! :-)
| Das Sturzresultat :-) |
Hallo,
AntwortenLöschendein Blog ist echt super! Ich komme im July als Au Pair nach Sydney und auch durch deinen Blog freu ich mich immer mehr drauf :)
Ich wollte einmal nachfragen wo du in Sydney wohnst? :)
Liebste Grüße,
Lisa
Hi Lisa,
AntwortenLöschenich wohne in Killara, aber ziemlich an der Grenze zu Lindfield. Von dort nehme ich auch immer den Zug in die Stadt, das dauert so ca. 20 Minuten. Wo genau wirst du denn wohnen? Sydney ist auf jeden Fall super schön!! :-)
Liebe Grüße,
Marina
Ach schade, du wohnst genau in der anderen Richtung von Sydney. Ich werde in Dulwich Hill wohnen! Ja das glaub ich.. meine Vorfreude wird auch immer größer :)
AntwortenLöschenLiebste Grüße
Aber treffen kann man sich ja auch super mal in der Stadt, wenn du magst! In Dulwich Hill hat bis vor kurzem eine Freundin von mir gewohnt, allerdings war sie kein Au Pair, sondern hat ein Praktikum gemacht. ;-) Wann genau im Juli kommst du denn an? Wenn du mir verrätst, wie ich dich im Facebook finden kann, können wir auch gern dort weiterschreiben, ist vielleicht einfacher! :-)
AntwortenLöschenLG